Übergabe des modernisierten Schleusenbereichs an die Präsidentin, 22.11.2017

Eingangs- und Sicherheitsschleusenbereich/ Pförtnerloge des Oberlandesgerichtes in Köln optimiert

Erkennbar ...

 

Es waren nicht nur die mittlerweile erhöhten Sicherheitsanforderungen, die eine Modernisierung des Eingangs- und Sicherheitsschleusenbereichs sowie Erneuerung in Teilbereichen notwendig machten, sondern auch der Wunsch nach einem, dem ehrwürdigen Denkmal von 1911, adäquates Entree.

 

So stellte Andreas Franke ein Konzept vor, welches gleichsam Funktionalität und Gestalt unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Gesichtspunkte vereint.

 

Die symmetrische Eingangshalle verfügt über zwei Bereiche:

Betritt man das Gebäude befindet sich links der Kontrollbereich mit Durchleuchtungsgerät und Detektorrahmen. Gegenüberliegend davon, längs ausgerichtet befindet sich die neue Pförtnerloge mit sämtlicher Sicherheitstechnik.

Aufwendig mussten die Lasten über Stahlstrebenkonstruktionen in der Podestkonstruktion über die Bestandswand abgeleitet werden.

Mehrere Tonnen Sicherheitsglas, Stahl und Aluminium wurden auf kleinstem Raum verbaut.

 

Die Pförtnerloge als Raum im Raum ist klar strukturiert. Das feinsinnig abgestimmte Farb- und Materialkonzept sowie präzise Schattenfugenübergänge an angrenzende historische Bausubstanz lassen neu Hinzugefügtes ausreichend gut erkennen ohne den Gesamtkontext  zu verlieren.

Auf diese Art und Weise verträgt die symmetrische Halle die aufgrund der Funktionsbereiche hergestellte Asymmetrie.

 

Am 22.11.2017 wurde der fertiggestellte Schleusen- und Eingangsbereich im Oberlandesgericht in feierlichem Rahmen der Präsidentin übergeben.